KALABRIEN
Kalabrien, die sonnige Stiefelspitze Italiens, hat mit seiner intakten Natur,
bizarren Steilküsten, malerischen Buchten mit traumhaften Sandstränden, hübschen
Küstenstädtchen, seinem vielfältigen Hinterland und den steinernen
Hinterlassenschaften einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte mehr zu bieten
als den klassischen Badeurlaub. Noch weitgehend vom Massentourismus verschont,
bietet diese Region, die Berge und Meer vereint, abseits der schönen
Badeorte duftende Wälder und einsamen Landschaften, die zu Wanderungen einladen.
Häufig stoßen Sie auf die Spuren der reichen Vergangenheit Kalabriens. Griechen,
Römer und Normannen hinterließen in den verschiedenen Epochen ihre
charakteristischen Bauten. So findet man zahlreiche mehr oder weniger gut
erhaltene Relikte, wie griechische Tempel, Statuen der Römer, christliche
Klöster sowie normannische Dome.
Die schönsten Strände Kalabriens
liegen am tyrrhenischen Meer zwischen dem kleinen romantischen Städtchen Pizzo
und dem oben auf einem Felsen liegenden Nicotera. Am Capo Vaticano finden Sie
wunderschöne einsame Buchten, die teilweise nur mit dem Boot zu erreichen sind,
Felsenriffe, weißer Sand und ein Meer, in verschiedensten
Blautönen. Außerhalb der Hochsaison im Juli und August ist man hier fast allein.
Auch unterhalb des bezaubernden Städtchens Tropea – dem „St. Tropez“ des Südens
– liegen wunderschöne breite Strände.
Im Norden Kalabriens liegt das
Pollino-Massiv, mit mehr als 2000 m hohen Gipfeln und einer unberührten Natur,
und im Herzen des Landes die Sila, mit den gemischten Wäldern, den Wiesen,
Weiden, Bächen und Seen.
Selbstverständlich gibt es auch
einige schöne Nationalparks, in denen noch heute allerhand seltene und vom
Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben, wie z.B. der Parco
Nazionale della Calabria.